Freiwillige Feuerwehr - Löschzug Medebach
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03.11.2018 - 19:30 Uhr

Generalversammlung 2018



Eine positive Bilanz zogen die Einsatzkräfte des Löschzuges Medebach jetzt bei der Generalversammlung, zu der Löschzugführer Thomas Just, insbesondere den Bürgermeister Thomas Grosche, den Wehrführer Herbert Kordes und eine starke Abordnung des Stadtrates begrüßte. Der Löschzug Medebach verfügt zur Zeit über 72 Mitglieder, davon 7 weibliche Mitglieder. Aus diesem Personalpool stellen wir eine Tagesverfügbarkeit von 29 Einsatzkräften. Im zurückliegenden Jahr wurden soviel Einsätze wie noch nie abgearbeitet. Das Jahr 2018 hatte gerade erst begonnen, als es in der Nacht zum Neujahrstag zu einem Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses kam. Ausgelöst durch einen Querschläger einer Feuerwerksrakete verloren insgesamt 23 Personen vorübergehend ihre Zuhause. Im abwehrenden Brandschutz, bei technischen Hilfeleistungen und sonstigen Einsätzen kamen 3068 Stunden zusammen, die auf 111 Einsätze verteilt waren. Mit den wöchentlichen durchgeführten 42 Dienstabenden, sowie anfallenden Wartungsarbeiten an Fahrzeugen und Geräten, wurden 4872 ehrenamtliche Stunden geleistet. Auf das durchgeführte Biwak entfielen 534 Stunden. Bei Sitzungen und Dienstbesprechungen 383 Stunden und für Arbeiten im und am Gerätehaus nochmal 175 Stunden. Bei den Gerätewarten kamen 224 Stunden für die Wartung und Pflege der Fahrzeuge zusammen und die Atemschutzwerkstatt leistete 471 Stunden. Für Lehrgänge und Seminare auf Stadt-,Kreis- und Landesebene investierten die Mitglieder des Löschzugs Medebach insgesamt 1314 Stunden ihrer Freizeit. Hinzu kommen noch geleistete Stunden in der Funkgruppe, Funkwerkstatt, PSU Team, Brandschutzerziehung, Reinigen von Schutzkleidung, Pressearbeit, Übungsstunden für den Leistungsnachweis, sowie die Teilnahme an Stabsrahmenübungen. Betrachtet man alle geleisteten Stunden kommt der Löschzug auf insgesamt 17122 Stunden. Von dieser imposanten Zahl war auch Bürgermeister Thomas Grosche überwältigt und lobte in seiner Rede die Arbeit der Feuerwehr. „Bei diesen Zahlen kommt jeder Ehrenamtliche an seine Grenzen“ und sicherte, in Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung der Stadt Medebach, seine Unterstützung zu. Der Löschzug Medebach erreichte im letzten Berichtsjahr 2017/2018 das Schutzziel im innerbaulichen Bereich der Kernstadt und des Gewerbegebietes, sowie den Bereich der umliegenden Ortschaften einen Erreichungsgrad von 100 %. Die Drehleiter erreichte einen Erreichungsgrad von 88,8 %. In der Stadt Medebach gibt es zur Zeit 100 Gebäude , die der wiederkehrenden Brandschaupflicht unterliegen. Im Rahmen der Neu- und Ergänzungswahlen wurde der langjährige Kassierer Willi Kappen für weitere drei Jahre wiedergewählt. Benny Potthoff bleibt weiterhin der Vertrauensmann der Kameradinnen und Kameraden. Die Jugendfeuerwehr besteht zur Zeit aus 22 Mitgliedern, die teilen sich auf in 2 Mädchen und 20 Jungen. Im letzten Jahr wurden 37 Dienstabende absolviert und an einer viel zahl an Aktivitäten teilgenommen. Insgesamt leistete die Jugendfeuerwehr 3534 Dienststunden die sich in 1348 Feuerwehrtechnische - und 2186 Stunden Freizeitgestaltung und allgemeiner Jugendarbeit unterteilen. Die Kinderfeuerwehr bestand bis zu den Sommerferien aus zwölf Kindern, wovon zwei Kinder nach den Sommerferien in die Jugendfeuerwehr (ein Junge in die Jugendfeuerwehr Medebach und ein Junge in die Jugendfeuerwehr Dreislar) übergegangen sind. Aufgrund der gut gefüllten Warteliste wurde die Gruppe seit September auf 20 Kinder aufgestockt. Auf der Warteliste stehen zurzeit noch sieben Kinder. Der Förderverein der Feuerwehr Medebach, der zur Zeit aus 117 Mitgliedern besteht, hat sich zu einem reinen Selbstläufer entwickelt und hilft so die Haushaltskasse der Stadt Medebach zu entlasten. Wehrführer Herbert Kordes bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Löschzug Medebach und die geleisteten Stunden für das Wohl der Bürger in der Stadt Medebach. Dabei hob er den Einsatz in der Silvesternacht, sowie den Kellerbrand nach einen Blitzschlag in Oberschledorn besonders hervor. Hier war wieder eine hohe Anzahl an Einsatzkräften gefordert. Gerade in dieser Situation haben der Löschzug und die Löschgruppen wieder einmal gute Zusammenarbeit bewiesen. Eine erfreuliche Nachricht ist nun, das dass Notstromaggregat, für die Notstromeinspeisung im Feuerwehrhaus Medebach, welches vor längerer Zeit für den Löschzug bestellt wurde, in den nächsten 2 Woche ausgeliefert wird. Die Umrüstung der Atemschutzgeräte auf Überdruckgeräte ist für 2019 vorgesehen und auch im städtischen Haushalt geplant. Zum Schluss seiner Rede betonte Herbert Kordes, das neben den technischen Ausstattung das wichtigste der Mensch selber sei. Löschzugführer Thomas Just bedankte sich im Namen der Löschzugführung für das Arbeitsreiche Jahr. „Daher ist für mich das Wichtigste des letzten Jahres, dass wir alle immer gesund und ohne große Blessuren aus den Einsätzen zurückgekommen sind.“ Das bei extremer Beanspruchung einige materielle Schäden entstanden sind ist verständlich und führte zu erhöhten Ausgaben im Haushalt. Aber die Stadtverwaltung hat immer für schnellen Ersatz oder Reparatur gesorgt, so dass der Löschzug wieder schnell zu 100% einsatzbereit war und ist. Dafür bedankte er sich recht herzlichen bei Bürgermeister und Verwaltung. Damit beende Thomas Just die Generalversammlung 2018 mit den Worten: Es strebe und wachse weiter die Wehr Dem Nächsten zum Wohle, dem Herrgott zur Ehr.

21.11.2018 - 20:59 Uhr